What the bl**k is this…!!!

It’s me…c’est moi…ich bins… MEIN BLOG!

Natürlich sollte alles ganz anders sein. Alles erst mal gar nicht. Ich hatte nämlich weder Zeit noch Lust. Und ein Motiv auch nicht. Wenigstens kein intrinsisches …

Mein archetypisches Leitbild, mein Helfer in der Not, mein kreativer Held ist

DER NARR – THE FOOL

Deshalb ist er und das „närrische Prinzip“ irgendwie auch in diesem BLOG und eigentlich permanent in meinem Leben präsent; auf welcher „Bühne“ auch immer: Ob in der Küche, beim Anträgeschreiben, beim Fußballschauen oder auf einer Bühne-Bühne im Theater … ist mein Motto:

„Dinge, mich selbst und andere Menschen ernst zu nehmen, aber auch nicht „zu“ ernst…“

So auch mein Fazit. Lest einfach selbst…

Mit „sanftem“ Druck gezwungen vom Weiterbildungsmaster habe ich schließlich mich bei wordpress angemeldet. Und als ich so dabei war, also nicht so ganz…, da öffnete ich sehr motiviert nebenbei auch meine Post. Eine Brief, ganz offensichtlich Werbung (flog sonst ungeöffnet in den Papiermüll…) nahm mich ganz in den Bann, sodass ich ihn öffnete (Wahnsinn!!!). Tja, und es klingt nicht ganz glaubwürdig, aber es ist die reine Wahrheit (truth, thuth, apfelmus…!): ich fand das hier …. (nur ohne das Geschreibsel natürlich, das ist mein ästhetischer Trick, die Geschichte noch attraktiver zu machen!)

20170928_211425

EIN ECHTER BLOCK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die DLRG hatte mich gerettet in einem Zustand vertrockneter Kreativität und gänzlich tränenlosen Selbstmitleids… DANKE!

Ich sah den Block, verstand sofort die magische Verbindung, den selbst in WIKIPEDIA nicht erklärten etymologischen Zusammenhang zwischen „BLOCK“ und „BLOG“ und spürte die tiefe Verbindung zu mir selbst als Gestalter und Freigeist! So schüttelte ich (plötzlich) scheinbar mühelos jedes Gefühl von Fremdbestimmtheit ab und schritt zur Tat. Der Titel war sofort da:

!alien thougths!

Ich tippte sofort den Namen ein und reservierte die Adresse.

https://wordpress.com/alienthougths.wordpress.com

Ich wunderte mich fast, dass noch nie jemand auf der Welt auf diesen genialen Namen gekommen war. Erst später merkte ich, dass es daran lag, dass ich die Adresse falsch geschrieben hatte: alienthougths

Es sollte nicht der einzige Tippfehler bleiben in meiner so jungen „Bloggschichte“…

Hier waren es sicher die Glückshormone, die mich aus meinem Blogtief geholt hatten (ach, DLGR, äh, DLRG…!) und ich konnte den Schwung kreativer Energie kaum bremsen. Die Idee war sofort da: ich würde dieses entzückende Motiv mit dem Fischlein benutzen, gerade soviel, wie auf den Zettel passte und immer wieder einfach …schreiben…

Es vergingen Wochen, ich glaube Monate, und nichts passierte! Die Erkenntnis, dass mein BLOCK/G eine Reflektion über Kulturelle Bildung, letztlich in einen Ausdruck münden sollte, killte jede Inspiration. Ok. ich hatte natürlich außerdem überhaupt keine Zeit… Nullkommanullnull………………………………………………………………………………………………………………….

Aber das mit der Inspiration und der Aufgabe war trotzdem ein Problem. Lag vielleicht auch nicht am Thema Ausdruck. Obwohl ein Ausdruck den „Ausdruck“ verfälscht. Und das geht, für einen ästhetisch ambitionierten Mensch wie mich, ja nun mal gar nicht. Spätestens, als ich Anfang September nach konsequenter Verweigerung feststellte, dass ich langsam auf die Deadline der Aufgabenstellung zugehe, kam noch weiterer Druck, ganz ohne „aus…, und ich fiel wieder in tiefe innere Gefühlswelten und, ja, ich dachte auch an … Mord…!

DSCF7306

Also eher symbolisch. Und natürlich nur mich selbst (hier wollte ich natürlich nur das Umwerfen meines Rotweinglases auf umwerfende Weise theatralisch nutzen…).

Vielleicht war es ein Moment des inneren „Loslassens“ …; vielleicht unter Einfluss eines taninreichen Getränks… und plötzlich hatte ich die Lösung (war ja bereits die zweite quasi Erleuchtung innerhalb von ca. vier Monaten – das Fischlein, nur zur Erinnerung…) und dies genau einen Tag, bevor ich mich für 12 Tage in eines der mir persönlich wichtigsten und intensivsten Projekte begeben würde:

Das deutsch-französische Projekt!!!

Ja. Ok. Es war auch die blanke Not – aber nicht nur das… mir wurde gewahr, dass die Lösung die ganze Zeit vor mir lag: verbinde deine Universitätsaufgabe mit deiner Arbeit! Mache ich ja bereits die ganze Zeit. Dafür studiere ich ja auch „KULTURELLE BILDUNG“ (an Schulen und sonst wo…).

SEUFZ. GROßES SEUFZ! (musste gerade die Schreibweise prüfen … danke Wiki!!!)

(„Das Seufzen ist eine nonverbale bzw. parasprachliche Lautäußerung, die unangenehme Gemütsregungen wie Kummer, Schmerz, Enttäuschung, Wehmut, Sehnsucht oder Resignation zum Ausdruck bringt. Verwandte Unmutsäußerungen sind das Ächzen (vor allem bei schwerer körperlicher, aber auch bei psychischer Belastung) sowie das Stöhnen (das allerdings auch Ausdruck lustvoller Erregung sein kann).“ WIKIPEDIA)

Ich schrieb meinen ersten Beitrag kurz nach Mitternacht am 06.September 2017.

Meine FRAGESTELLUNG: Kann ich während eines ästhetischen Prozesses parallel einen Prozess der Reflexion starten durch eine Form der Außenkommunikation?

Meine Block/G Geschichte begann nun merklich, Fahrt auf zu nehmen. Und vielleicht ist der Rest nun als Teil meiner Reflexion eher langweilig. Aber er ist sehr, sehr positiv. Ich habe mich in das Programm einigermaßen eingearbeitet. Ich hielt vier Tage durch, während des Projekts am Blog zu schreiben. Manchmal nachts um 2 Uhr. Dann verließen mich die Kräfte und die Aufmerksamkeit wurde gänzlich von der ästhetisch-künstlerischen Arbeit absorbiert. Ich führte jedoch ein Foto-Tagebuch, sodass ich zusammen mit meinen Aufzeichnungen eine Orientierung behielt.

Der Blog in seiner Aufgabenstellung im Rahmen des Masters KULTURELLE BILDUNG hat sich als ein für mich persönlich sehr wertvolles Instrument erwiesen. Und das in vielerlei Hinsicht:

  • als „leichte“ mehr assoziative Form, die Arbeit zu betrachten indem ich sie quasi kommentiere;
  • als ästhetische Spielwiese für Fotografie;
  • als Prozesstagebuch, in dem Bewusstsein, dass es nicht gänzlich „intim“ geschrieben ist, da die Veröffentlichung Teil des Prozesses ist;
  • die Spannung, eine Arbeit, die zunächst gänzlich im „geschützten Raum“ stattfindet, trotzdem mitzuteilen, etwas zu vermitteln, ohne alles preisgeben zu müssen;
  • als Werbung und Teil einer Veröffentlichung, die auch eine besondere dokumentarische Qualität hat, da die ästhetische Form anders gestaltet ist, als ein „Druckwerk“ und sich auf andere Weise vermittelt;
  • als eine persönliche Erfahrung, eine neue Kommunikationsform, die ich erlebt habe (und sie ist für mich sehr verschieden von der Homepage Gestaltung, die ich seit 16 Jahren mache…);
  • als direkte Kommunikation(potenziell) neben der direkten innerhalb eines Projekts, da die Gruppe parallel den Blog lesen konnte;
  • als Erfahrung, die mich auch sensibilisierte (weiterhin) in der Bedeutung von Kommunikation, da ich erst nach den ersten zwei Blogeinträgen gewahr wurde, dass ich in einer deutsch-französischen Gruppe eine Sprache wählen musste, die alle Teilnehmenden verstehen: ENGLISCH!;
  • als Unterstützung, auf das Feld der Kulturellen Bildung im Kontext meiner eigenen Arbeit zu schauen;
  • die Plattform Blog für die Präsentation der eigenen ästhetischen Arbeit auch in konzeptioneller Weise zu nutzen (was bei einem „Bezahl-Blog“ noch besser ging aufgrund vielfältigerer Möglichkeiten…

Antwort/Fazit: Ja. Irgendwie schon.

Mit Einschränkungen. Nicht kontinuierlich. Aber insgesamt ja. Mir hat auch geholfen, dass ich aus dem Blog eine klare ästhetische Aufgabe formuliert habe: Ich schreibe einen BLOG über 12 Kapitel. Somit war der BLOG wie ein Drama. Er bekam einen Prolog (Ankommen und Beginnen) und einen Epilog (Enden und Abreisen. Dazwischen 10 Tage full time performative work! Und die Einbettung des BLOGS in den Kontext (Menüpunkte…) Nur so konnte ich die Aufgabe erfüllen. Denn es ist und war wahnsinnig anspruchsvolle, weil komplexe Arbeit.

Ehrlich: die Erkenntnis, dass ich aus Gründen der Transparenz und Redlichkeit den BLOG für die Teilnehmenden in Englisch schreiben muss, hat die Dauer eines Beitrags vervierfacht… und mich an den Rand des Machbaren gebracht! Aber es war richtig. Die Teilnehmenden, hatten so die Möglichkeit zu intervenieren, wenn sie mit Inhalten oder Fotos nicht einverstanden sind. Ich konnte auf Basis dieser Verabredung befreit schreiben.

Kritisch ist für mich die Verquickung von Fachlichkeit und der ästhetischen Form des Blog. Ich glaube, dass er am besten Chancen hat, wenn er möglichst „leichtfüßig“ daherkommt. Dies hat m.E. Implikationen auf Stil, Textmenge und das inhaltliche Potenzial des Dargebotenen.

Aber da ich ja noch ein bloggendes „Greenhorn“ bin, erlaube ich mir noch kein „zu“ ernstzunehmendes Urteil. Es soll, denke ich, ja auch allen Spaß machen, einem Blog zu folgen…! Nur wie geht das…ausprobieren und wahrscheinlich auch in die Welt gehen. Deshalb habe ich mich von Anfang an entschlossen, den BLOCK/G öffentlich zu machen. Nicht nur für die eingeladenen Gäste der Uni-Kubi-Research-Group.

FÜR DIE GANZE WELT

Deshalb werde ich auch bestimmte Teile weiterhin in „Englisch“ schreiben.

Soweit. Das war’s mit …

what the bl**k is this…!

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